Privatarztpraxis im Ammertal

Bärbel Oberdörfer-Bunjes, Ärztin


Kategorie: Allgemein

  • Rezidivierende Harnwegsinfektionen

    Akute Harnwegsinfektionen (HWI) bei Frauen müssen nicht immer antibiotisch behandelt werden. Das ist anders bei häufig rezidivierenden HWI. Häufig wiederkehrende HWI (drei HWI pro Jahr oder zwei HWI innerhalb eines halben Jahres) sind eine komplett andere Krankheitsentität, stellte Dr. Julia Hafner, Infektiologin und Leiterin der Sprechstunde für rezidivierende Harnwegsinfektionen (HWI) am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Frankfurt…

  • Neue Evidenz zur Nutzen-Risiko-Bilanz der Hormontherapie

    UPDATE Seit der Veröffentlichung der Women’s Health Initiative (WHI) im Jahr 2002 wird die Hormonersatztherapie (HRT) kontrovers diskutiert. Die damaligen Daten führten zur Einführung sogenannter „Black-Box“-Warnungen durch die U.S. Food and Drug Administration (FDA), die vor erhöhten Risiken für Brustkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz warnten. Diese Entscheidung beruhte jedoch auf einer Kohorte mit einem Durchschnittsalter von…

  • Vitamin D und Dranginkontinenz

    Vitamin D-Rezeptoren finden sich im Muskelgewebe der Blase. Es wird angenommen, dass Vitamin D die Dringlichkeit des Harndrangs reduziert und die Dranginkontinenz verbessert. Bei älteren Frauen wird oft ein Vitamin D-Mangel beobachtet. Eine Studie (Arjmand al. (2023): The effect of vitamin D on urgent urinary incontinence in postmenopausal women.) zeigt, dass die wöchentliche Einnahme von 50.000 IE…

  • Risikoreduktion Mammakarzinom

    Mit einer neuen Studie haben erstmals amerikanische Epidemiologen eine Risikoreduktion des Brustkrebsrisikos durch eine dauerhafte Gewichtsreduktion beziffern können.Als dauerhafte Gewichtsreduktion wurden eine Abnahme von mehr als 2 kg in den ersten 5 Jahren definiert und ein Halten des Gewichts in den folgenden 5 Jahren. Ergebnisse:Frauen über 50 Jahren, die innerhalb 5 Jahren zwischen 2 –…

  • Magen-Darm-Infekt

    Im Fall von Durchfall bei Magen-Darm-Infekten empfiehlt die WHO eine Lösung, um den Körper mit den notwendigen Elektrolyten zu versorgen: Zutaten: 1 Liter Wasser und ein 3/4 Teelöffel Salz und 4-5 Teelöffel Zucker und 1 Tasse Orangensaft (Kalium)Rühren Sie Salz und Zucker in die Mischung aus Orangensaft und Wasser ein. Achten Sie darauf, dass Sie…

  • Vitamin D

    Seit Jahren wird über mögliche kardioprotektive Effekte von Vitamin D diskutiert. Die biologische Grundlage solcher Vitamin-D-Effekte könnte u.a. darin bestehen, dass Zellen der glatten Gefäßmuskulatur Vitamin-D-Rezeptoren exprimieren, die eine Relaxation (Entspannung) vermitteln und so zu einer verbesserten Durchblutung der Herzkranzgefäße führen.Eine Zusammenfassung verschiedener Studien hat nun gezeigt, dass eine Vitamin D Einnahme das Risiko für…

  • Sonnenbrand

    Falls Sie einen leichten Sonnenbrand bekommen sollten, helfen Joghurt-Umschläge, die etwa 15 bis 20 Minuten auf die betroffenen Stellen aufgelegt werden können. Dazu wird ein nicht-fusselndes Baumwolltuch in Joghurt getränkt. Bei einer Milchallergie oder bei offenen Hautstellen bitte nicht anwenden!

  • Bauchspeicheldrüsenkrebsrisiko

    Eine im „Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism“ veröffentlichte Studie aus Südkorea kommt zu dem Ergebnis, dass je höher der Nüchternblutzucker, desto höher das Risiko an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken.Man weiß, dass Diabetes ein etablierter Risikofaktor darstellt. Neu ist, dass man nun anhand dieser Studie zeigen konnte, dass auch bei gesunden Menschen das Erkrankungsrisiko mit steigenden…

  • Walnuss

    Walnusszeit! Die Walnuss wird im Hormonbereich unter anderem dafür genutzt, um den Progesteron-Bereich etwas zu unterstützen. Aber die Walnuss enthält noch mehr kostbare Inhaltsstoffe. Besonders reich ist die Walnuss (und auch andere Nüsse) an Vitamin-E, in Form von Tocopherol (Vitamin-E hat verschiedene Untergruppen). Neben seiner Aufgabe als Antioxidans hat es eine besondere Bedeutung für die Keimdrüsen, Fortpflanzung,…

  • „Die Wahl des Progesterons in der Hormonersatztherapie: Brustkrebsrisiko ist ein wichtiges Thema“

    Autoren: Xiangyan Ruan / Alfred O. Mueck 2018 In ca. 20 Beobachtungsstudien mit überwiegend Medroxyprogesteronacetat (MPA) oder Östradiol-Norethisteronacetat (NETA) wurde ein mit einer von der der WHI (Women’s Health Initiative) in Auftrag gegebenen Studie vergleichbares erhöhtes Brustkrebs-Risiko beobachtet. Lediglich für natürliches Gestagen, Progesteron und für Dydrogesteron (Retro-Isomer von Progesteron) wurde im direkten Vergleich mit anderen Gestagenen…